Anpassung Tarife / Packs / Optionen im Rahmen der MWSt-Erhöhung

30.08.2011  • Produkt & Innovation

Kunde:

Deutscher Mobilfunkbetreiber

Herausforderung:

Durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16% auf 19% mussten alle Tarife, Packs, Optionen und sonstige Gebühren angepasst werden. Aufgrund der Unsicherheit über die Reaktion der Mitbewerber auf die MWSt-Erhöhung mussten unterschiedliche Szenarien in der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.

Kernfragen

  • Wie sollen künftig die Preise für Neukunden aussehen?
  • Sollen Bestandskunden und Neukunden unterschiedlich behandelt werden?
  • Sollen Businesskunden und Privatkunden unterschiedlich behandelt werden?
  • Wie kann die MWSt-Erhöhung zumindest teilweise durch Brutto-Preiserhöhungen kompensiert werden? Wo liegt der größte Revenue-Effekt bei gleichzeitiger Minimierung der Downsides (Kundenzufriedenheit, Churn, etc.)?
  • Wie können die Entscheidungen möglichst flexibel gegen Wettbewerbsaktionen (keine Weitergabe der MWSt-Erhöhung an den Kunden) abgesichert werden

Unser Beitrag:

  • Ausarbeitung einer „MWSt-Strategie“. Evaluierung ob, an welche Kunden und in welcher Form die MWSt-Erhöhung an den Kunden weitergeben werden soll.
  • Erarbeitung von neuen Tarifmodellen für sämtliche Bestandskunden- und Neukunden-Tarife, -Packs, Optionen und sonstigen Gebühren (Post- & Prepaid)
  • Bedarfsanalyse und Antriggern der Implementierung
  • Erstellung von Business-Cases zur Berechnung des Revenue- / DB-Impacts inkl. Szenarien-Berechnung
  • Aufbereitung einer Management-Entscheidungsgrundlage

Ergebnisse:

  • Abfederung des Impacts der MWSt-Erhöhung (Vermeidung von Umsatzverlusten in der Höhe von rd. 180 Mio. € über den Planungszeitraum)
  • Vermeidung von MWSt-induzierten Churn- oder negativen Gross Add-Effekten